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Schulter- und Nackenschmerzen verstehen – Schmerzen im Nacken gehören für viele Menschen zum Alltag. Lesen Sie, was diese Körperregion so anfällig macht.

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Der Nacken als Problemzone

Langes, angespanntes Sitzen vor dem Rechner, lange Autofahrten mit geradem Blick auf die Straße oder Zugluft im Büro – all das lässt unseren Nacken steif werden. Die Folge: Schmerzen im Nacken, die in die Schulter oder den Kopf ausstrahlen. Schmerzen im Nacken sind ein weitverbreitetes Problem: Neben Rückenschmerzen gehören sie zu den häufigsten Schmerzen.

Warum sind wir anfällig für Nackenschmerzen?

Um zu verstehen, warum wir so oft unter Schulter- und Nackenschmerzen leiden, müssen wir einen Blick auf unsere Anatomie werfen.

Dank unserer Halswirbelsäule haben wir eine große Bewegungsfreiheit: Ohne den ganzen Körper drehen zu müssen, können wir unseren Kopf in alle Richtungen bewegen. Muskeln im Schulter- und Nackenbereich unterstützen unsere Halswirbelsäule bei ihrer Schwerstarbeit.
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Verspannungen und Schmerzen im Nacken kennen die meisten Menschen.
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Am Schreibtisch wird der Nacken meist stark strapaziert. Achten Sie auf die richtige Haltung.
Aber aufgrund ihrer Lage zwischen Kopf und Schultern sind die Muskeln im Nackenbereich meist ungeschützt und sehr anfällig für Verspannungen und Verletzungen. Sind diese Muskeln untrainiert, also zu schwach, verkrampfen sie sich schnell. Dadurch wird die Blutversorgung eingeschränkt und Schmerzen im Nacken entstehen, welche auch in andere Körperregionen, wie Schultern oder Kopf, ausstrahlen können.

Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie plötzliche ruckartige Bewegungen ausführen oder aber längere Zeit in ein und derselben Position verweilen, wie in unserem Arbeitsalltag üblich: Wir verbringen sehr viel Zeit in der immer gleichen Sitzposition.

In diesem Fall wird immer dieselbe Muskelgruppe beansprucht, während die anderen Muskeln nichts tun. Diese Überbeanspruchung führt zu Verspannungen und Schmerzen im Nacken.

Auch Sportler kennen das Problem, denn beim Training der Oberkörpermuskulatur werden die Nackenmuskeln oft vernachlässigt. Dabei muss gerade dieser Bereich gezielt trainiert werden.

Schmerzen im Nacken – wann zum Arzt?

Die meisten Schulter- und Nackenschmerzen sind auf unseren Alltag und eine untrainierte Muskulatur zurückzuführen. Glücklicherweise verschwinden akute, also plötzlich aufgetretene Nackenschmerzen meist schon nach wenigen Tagen.

Schmerzen im Nacken nach Schleudertrauma

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Bei Verdacht auf Schleudertrauma, sollten sie direkt einen Arzt konsultieren.
Schmerzen im Nacken können auch nach einem Unfall auftreten, zum Beispiel als Folge eines Schleudertraumas nach einem Auffahrunfall. Bei einem abrupten Aufprall wird der Kopf vor- und zurückgeschleudert, dabei werden die Muskeln und Bänder am Hals überdehnt. In diesem Fall sollten Sie direkt zum Arzt gehen, um ernsthafte Schäden auszuschließen.
Auch bei starken Nackenschmerzen in Kombination mit Fieber, starken Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Übelkeit sollten Sie direkt einen Arzt aufsuchen.

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